Ärger bei Party vermeidenDer ein oder andere wird wahrscheinlich schonmal eine Party in der eigenen Wohnung gefeiert haben oder es planen.

Eine Party in der eigenen Wohnung kann gut oder ziemlich in die Hose gehen. Zumindest ist eine gute Vorbereitung wichtig, damit es keinen Ärger mit den Nachbarn gibt und die Wohnung nicht am Ende der Party in Schutt und Asche liegt.

Woran du bei einer Party in den eigenen vier Wänden denken solltest und ob es bessere Alternativen gibt, das verraten wir in diesem Beitrag.

Darf man Partys in der Wohnung veranstalten?

Es kann schon ziemlich cool sein eine Party in der eigenen Wohnung zu feiern. Man kann die Leute einladen, die man dabei haben möchte und die Stimmung in der eigenen Wohnung ist auch vertrauter als anderswo.

Aber auch dabei muss man sich natürlich an Bestimmungen halten. In Mehrfamilienhäusern gilt ab 22 Uhr üblicherweise die Nachtruhe. Es ist nicht erlaubt nach dieser Zeit noch laute Musik anzuhaben. Wer es doch macht, kann Ärger mit den Nachbarn oder der Polizei bekommen, wenn diese auf ihr Recht bestehen.

Wer trotzdem eine Party in der eigenen Wohnung feiern will, sollte das daher vorher mit den Nachbarn abklären. Und es kann dann auch nicht schaden, wenn man die Lautstärke ab 22 Uhr reduziert. So vermeidet man Ärger und verscherzt es sich nicht mit seinen Nachbarn.

Es gibt aber eine Ausnahme von der 22 Uhr Regelung: Zu Silvester oder anderen ortsüblichen Feiertagen wie dem Karneval, an denen sowieso überall um einen herum mit Krach und Partylärm zu rechnen ist oder auch bei einer Hochzeitsfeier, kann man auch mal etwas länger lauter feiern. Aber spätestens, wenn die Lautstärke wieder abflacht, was in Berlin in der Silvesternacht meist so ab 2 Uhr der Fall ist, sollte man auch die eigene Lautstärke in der Wohnung reduzieren.

Ärger mit der Polizei vermeiden

Sollte man es mit der Lautstärke übertreiben und die Polizei muss anrücken, dann kann das schnell teuer werden. Sollte die Polizei häufiger gerufen werden, so kann ein Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro bis zu eintausend Euro verhängt werden. Diese Kosten sollte man sich lieber sparen und die Lautstärke in der eigenen Wohnung so laut halten, dass sich keiner der Nachbarn gestört fühlt.

Auch ist die Polizei dazu berechtigt die HiFi-Anlage mitzunehmen, wie dieser Beitrag von Sat.1 zeigt.

Generell gilt, dass die Lautstärke nur so laut sein darf, wie es normale Lebensgeräusche verursachen. Im Idealfall bekommt der Nachbar gar nichts mit!

Vorsicht bei fremden Personen in der eigenen Wohnung

Besonders vorsichtig sollte man sein, wen man in seine Wohnung lässt. Bei vielen Partys verliert man nämlich den Überblick und plötzlich sind eine Vielzahl fremder Leute in der Wohnung und feiern Party. Im schlimmsten Fall gibt es dann Ärger oder es kommt zu Zerstörungen in den eigenen vier Wänden.

Im schlimmsten Fall hilft dann nicht mal mehr putzen. Da kann man gleich seine Wohnungseinrichtung zum Sperrmüll bringen oder seine Wohnungseinrichtung entsorgen lassen. Wir haben spaßeshalber mal bei einer Firma für Wohnungsauflösungen nachgefragt, in diesem Fall die Berliner Firma Gerhardt Beräumungen & Wohnungsauflösungen, ob sie schon einmal so einen Fall hatten:

Wir haben schon öfters mal Wohnungen dabei, bei denen man sieht, dass hier vorher wilde Partys gefeiert wurden. Wir beräumen natürlich auch viele Wohnungen in Prenzlauer Berg und Co., wo einfach häufig und viel gefeiert wird und dann sieht man so was natürlich schon mal. Aber einen speziellen Fall, wo jemand eine Party gefeiert hat und danach mussten wir anrücken, um die Wohnungseinrichtung zu entsorgen, hatten wir so noch nicht.

Da darf man dann doch ein wenig erleichtert sein, wie wir finden. Aber besser ist es dann wohl doch, nur vertraute Personen in die eigene Wohnung zu lassen, bei denen man auch weiß, dass diese sich an die Regeln halten und die Wohnung beim Party feiern verwüsten.

Auch sollte man vorsichtig sein, wem man seine Wohnung vermietet, wie es einige Internet-Portale für ein Wochenende mittlerweile ermöglichen. Ein besonders krasser Fall ist dieser hier, bei dem es zu Zerstörungen in der ganzen Wohnung kam. Ein paar hatte seine Wohnung übers Wochenende vermietet und als sie zurückkamen, war die ganze Wohnung zerstört. Insgesamt belief sich er Schaden auf über 50.000 US-Dollar.

Welche Alternativen gibt es zum Party feiern in der Wohnung?

Wahrscheinlich haben viele von euch gar nicht auf dem Schirm, dass man gar nicht unbedingt eine Privatparty in der eigenen Wohnung feiern muss. Es gibt zum Glück gute Alternativen, die vor allem dann Sinn machen, wenn man größere Partys feiern möchte.

Viele Berliner Clubs bieten die Möglichkeit die Räumlichkeiten des Clubs zu mieten. In diesem Fall bezahlt ihr einen gewissen Betrag und könnt dann dort ganz relaxt eure Privatparty feiern. Je nach Club sind die Konditionen unterschiedlich. Ihr solltet das also vorher ganz genau abklären, ob dort wirklich auch nur eure Bekannte reinkommen, wie es mit der Sicherheit aussieht und auch, ob wie es mit Getränken und dergleichen aussieht.

Und seien wir mal ehrlich, dass hat nicht nur einen besonderen Coolness-Faktor, sondern gibt auch garantiert keinen Ärger mit euren Nachbarn!

Fazit: Party feiern in der eigenen Wohnung

Wie man sieht, sollte man auf einige Dinge achten, wenn man eine Party in der eigenen Wohnung feiern möchte. Beachtet man das, dann steht dem Feierspaß in der Regel nichts im Wege. Und wer ganz sicher gehen will und eine größere Party plant, kann auf das Angebot zurückgreifen und eine Räumlichkeit für die Feier mieten.

Habt ihr schon mal Ärger bei einer Party in den eigenen vier Wänden gehabt oder andere aufregende Erlebnisse in diesem Zusammenhang? Wenn dem so ist, freuen wir uns über einen Kommentar.